Jaspis

Wie viele andere bekannte Steine auch, ist der Jaspis eine Varietät des Quarzes. In der Schmuckindustrie hat der Jaspis eine große Bedeutung inne. Der Name stammt aus dem Lateinischen, in dem „iaspis“ für gesprenkelt steht. Die Forscher gehen jedoch davon aus, dass der Ursprung im griechischen bzw. sogar im persischen oder altägyptischen zu finden ist und dann über das Lateinische ins Deutsche „eingebürgert“ wurde.

Die Faszination Edelstein – der Jaspis

Der Jaspis erfreut Herz und Geist, er hilft bei Verdauungsproblemen und beschert den Frauen eine harmonische Schwangerschaft. Zusätzlich soll er gegen eine übersteigerte Esslust und Übelkeit sorgen und für mehr Achtsamkeit, Ausdauer und Selbsterkenntnis.

Jedoch kann kein Heilstein Wunder vollbringen und sie lassen auch Krankheiten nicht verschwinden, aber sie können das Energiefeld wieder aufladen und den inneren Arzt mobilisieren. Die Gesundheitssteine sind als ergänzende Unterstützung verschiedener Therapien und als vorbeugende Hilfsmittel optimal geeignet. Der Jaspis ist als Heilstein besonders effektiv, vor allem bei der Stärkung des Erinnerungsvermögens. Es ergeben sich durch die variantenreiche Farbausführung des Jaspis ganz unterschiedliche Anwendungsgebiete.

Was ist ein Jaspis?

Bei dem Jaspis handelt es sich um einen feinkörnigen Quarz und er ist nur sehr selten in einer reinen Form anzutreffen. Zumeist zeigen sich in ihm Verwachsungen mit Steinen wie Achaten oder Opalen. Aber auch Verunreinigungen von Manganhydroxid oder Tonerde tragen die Steine oftmals mit sich. Durch das in den Boden sickernde Siliziumdioxid, das diverse Beimengungen absorbiert, entsteht der Jaspis.

Es ist schwer, die Quarze einem genauen Farbton zuzuordnen, denn die Stichfarbe ist nicht konstant gleich. Der undurchsichtige Stein mit seinem matten Fettglanz kommt in den unterschiedlichsten Farbspielen, wie Gelb, Braun, Orange, Weiss, Beige oder Rot vor. Oftmals auch mit einzigartigen Musterungen wie Sprenkel oder Streifen. Zu finden ist der Jaspis beispielsweise in Brasilien, Südwest-Afrika, der Insel Korsika, Sibirien, Österreich und Australien. Aber der Stein ist auch in Idar-Oberstein, Mühlheim und im Harz sowie im Erzgebirge zu finden.

Zudem gibt es eine Vielzahl von Varianten des Jaspis, wobei sie sich alle hinsichtlich der Form und Farbe unterscheiden und auch unterschiedlich gezeichnet sind. Häufig ist das auch ein Hinweis auf den Fundort bzw. den Herkunftsort. Denn die jeweiligen Beimengungen beeinflussen diese Faktoren erheblich. So gibt es beispielsweise den:

  • Indischen Zebrajaspis
  • Blutjaspis
  • Gemeiner Jaspis
  • Ägyptischer Jaspis
  • Bandjaspis

Die Bedeutung des Jaspis

In der Bibel gilt der Jaspis als „Mutter aller Edelsteine“ und jeweils ein Jaspis soll der Grundstein im Tempel und in der Stadtmauer des „Himmlisch Neuen Jerusalems“ sein. Der Ursprungsname des Steins entstammt vermutlich dem orientalischen, denn im griechischen steht der lateinische Begriff „iasis“ soviel wie „gesprenkelter Stein“. Aber bereits in der Antike hatte der Jaspis eine wichtige Rolle inne und war ein begehrter Schmuckstein. Die rote Varietät wurde von den Griechen als Liebesstein für schwangere Frauen verwendet, während die alten Ägypter mit dem Jaspis ihre Sexualität steigern wollten.

Doch auch noch heute werden dem roten Jaspis sexualitätssteigernde Eigenschaften zugeschrieben. Dem Blutjaspis gilt als der stärkste Energiestein und wird auch als Heliotrop bezeichnet. Die Wirkung dieser Unterart des Jaspis, der auch als Heliotrop bezeichnet wird, weist eine äußerst vitalisierende und reinigende Wirkung für den kompletten Organismus auf.

Die Verwendung des Jaspis

Hauptsächlich kommt der Jaspis als Schmuckstein zur Anwendung. Er hat eine lange Geschichte aufzuweisen und war bereits bei den alten Griechen und Römern dafür bekannt. Zwar hatte er zwischenzeitlich keine sehr bedeutende Rolle mehr inne, aber heute steht er wieder im Interesse der Käufer und Forscher. Heute wird seine Schönheit wieder geschätzt und er ist auch als Heil- bzw. Esoterikstein sehr beliebt. Aktuell werden aus dem Jaspis Schmuckstücke in Form von Ketten und Ringen etc. gefertigt sowie Dosen und Vasen, Tischplatten sowie architektonischer Schmuck.

Der weltweit größte polierte Jaspis dieser Art befindet sich als Schale in der Eremitage in St. Petersburg. Er weist eine Größe von ueber 5 x 3 Metern auf und wiegt rund 19 Tonnen. Des Weiteren gibt es in Sankt-Augustin-Hangelar eine geschliffene Kugel, die 2.850 Kilogramm auf die Waage bringt. Aber auch in Deutschland kann ein großer Jaspis bewundert werden, und zwar im deutschen Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein. Die Kugel, mit einem Gewicht von 224 Kilogramm und einem Durchmesser von über 50 cm wurde aus einem 900 Kilogramm schweren Rohling geschliffen.

Damit der Jaspis als Heilstein genutzt werden kann, wird er entweder auf der Haut getragen oder aufgelegt. Zudem kann mit dem Jaspis auch Heilsteinwasser hergestellt werden, dass eine Stunde vor einer Mahlzeit getrunken werden soll. Aber auch auf nüchternen Magen erfüllt es seinen Zweck und ist auch gut verträglich. Allerdings sollte vermieden werden, dass der Jaspis in warmes Wasser gelegt wird. Dieses sollte höchstens Zimmertemperatur haben, damit es gut verträglich ist.

Die Eigenschaften des Jaspis

Auf psychischer Ebene

  • Bringt mehr Dynamik und stärkt die Vitalität
  • Hilft bei Stress, Unbesonnenheit und Apathie
  • Verbessert das Erinnerungsvermögen, die Zielstrebigkeit wird erhöht
  • schenkt Ausgeglichenheit und innere Zufriedenheit
  • die Durchsetzungskraft wird gefördert und er wirkt gegen Willenlosigkeit

Auf den Körper

  • Heilwirkung bei Menstruationsschmerzen
  • Hilfe bei Verstopfung, Brechreiz und Blähungen
  • Stabilisierung des Abwehrsystems, Kreislaufanregend
  • gut für Galle, Magen und Leber
  • Blutstillend, unterstützt während der Schwangerschaft und Geburt

Es ist jedoch hier anzumerken, dass es sich bei der Edelsteinmedizin ausschließlich um eine unterstützende Heilmaßnahme handelt! Das bedeutet, ein Heilstein kann niemals den Gang zum Arzt ersparen oder Beschwerden und Krankheiten heilen.

Die Pflege des Jaspis

Nach dem Gebrauch des Jaspis sollte er unter fließenden Wasser entladen werden. Allerdings kann der Stein nicht in der Sonne aufgeladen werden, sondern er sollte am besten über Nacht in einer Schale mit Hämatittrommelsteinen gelegt werden. Wird der Jaspis als Schmuck getragen, dann sollte er ein- bis zweimal im Monat entladen werden.

Der Jaspis und die Astrologie

Die enge Verbundenheit zwischen Jaspis und der Astrologie geht bereits tausende Jahre zurück. So wird der rote Jaspis den Sternzeichen Widder und Skorpion zugeordnet und er ist der Planetenstern von Mars. Als Geburts- und Monatsstein ist er für alle Märzgeborenen gedacht und jeder der einen solchen Stein trägt, wird in seiner Kreativität und Fantasie gestärkt. Zudem sorgt der Edelstein für angenehme Träume und inneren Frieden. Besonders am Jaspis ist der Zusammenhang zwischen der Astrologie und der Steinheilkunde zu erkennen, wo die Verbundenheit in den Materialien und Kristallen liebt, die fühlbar energetische Eigenschaften aufweisen.